Unterwegs nach Sachsen-Anhalt

Eine fröhliche Reisegruppe, 46 Personen an der Zahl, startete am Samstag,
29. September 2018 um 7.00 Uhr in Weidenberg. Das Ziel dieser Tagesfahrt war Wittenberg, die Lutherstadt.

 

Von Pfrin. Stefanie Lauterbach und Pfr. Günter Daum waren wir gut begleitet. Busfahrer Harald Opitz chauffierte uns sicher und flott über die Autobahn gen Norden. In Wittenberg wurden wir um 11.00 Uhr schon erwartet. Zwei Stadtführer im historischen Gewand nahmen sich unser an und in zwei Gruppen machten wir uns auf den Stadtrundgang.

 

Unsere Führung begann am Lutherhaus, wo wir von der Statue der Katharina von Bora freundlich empfangen wurden.

 

Das Lutherhaus ist der authentische Ort, an dem Martin Luther über 35 Jahre lang lebte und arbeitete. Er bewohnte es mit seiner Frau Katharina und den sechs gemeinsamen Kindern.

 

Als Vorbau des Lutherhauses wurde 1581/82 das Augusteum errichtet. Heute ist es der zentrale Ort der Stiftung Luthergedenkstätten und bewahrt die wertvollen Sammlungen des Lutherhauses.

 

Weiter ging es, vorbei am Melanchthonhaus, zur Evangelischen Stadtkirche St. Marien.

 

Seit 1512 war sie Hauptpredigtort Martin Luthers. 1525 segnete Johannes Bugenhagen, der erste evang. Stadtpfarrer, Martin Luther und Katharina von Bora als Ehepaar ein. Die ersten evang. Pfarrer wurden ordiniert und die deutsche Messe eingeführt, so wurde diese Kirche zur „Mutterkirche der Reformation“.

 

Am Marktplatz war kaum ein Durchkommen, weil Menschenmassen über einen riesigen Töpfermarkt schlenderten.

 

Unser nächstes Ziel hatten wir aber bereits im Visier. Der Turm der Schlosskirche mit seiner markanten „Pickelhaube“ zeigte uns den Weg.

 

Das war unsere letzte Station, die Schlosskirche an der 1517 die 95 Thesen Martin Luthers angeschlagen wurden.

Hier fand der Reformator, ebenso wie Philipp Melanchthon, seine letzte Ruhestätte.

 

Fast drei Stunden waren vergangen, viel haben wir gehört und gesehen und manche waren müde. Ab jetzt war Eigeninitiative angesagt. Möglichkeiten gab es viele, Kaffetrinken in der Fußgängerzone, weitere Besichtigungen, Pause auf einer Bank oder der Aufstieg auf den Turm der Schlosskirche, nur geeignet für die jüngere Generation.


Wir verließen Wittenberg um 16.00 Uhr, aßen unterwegs sehr gut zu Abend und kamen um 21.00 Uhr zufrieden in Weidenberg an. Es war ein toller Tag mit viel Sonnenschein und Vorfreude auf die nächste Gemeindefahrt in Richtung Brombachsee.

 

 

Text und Fotos: Erika Gstaiger