Rückblick auf Ostern 2019

Mit dem Emmausgang begann am Ostersonntag um 5.45 Uhr das Fest zur Auferstehung ...

Zwei von den Jüngern gingen am Ostertag in ein Dorf,
das war von Jerusalem etwa zwei Wegstunden entfernt;
dessen Name ist Emmaus. Und sie redeten miteinander
von allen diesen Geschichten.
So schreibt der Evangelist Lukas im 24. Kap.

 

Diese so hoffnungsvolle Geschichte der Emmausjünger bildet den Hintergrund für die langjährige Tradition des "Emmausgangs" in unserer Kirchengemeinde. Start ist jeweils der Osterbrunnen am Rathausplatz. Der Weg führt durch die Kantorsgasse Richtung Scherzenmühle. Kurz davor biegen wir rechts ab in die Reitersgasse. Wir folgen ihrem Verlauf bis zur Einmündung in die Waizenreuther Straße. Der Gang wird manchmal unterbrochen durch Texte über die "Geschichte der Emmausjünger".

 

Von da aus geht es vorbei an Schafhof über einen kurzen, steilen Anstieg zum Kulm.

 

Oben angekommen genießen wir die wunderbare Aussicht und gehen am Kulm Richtung Funkmast. Dort wenden wir uns nach links zu einem kurzen, steilen Abstieg bis zur Zufahrtsstraße nach Fischbach.

 

Wenn wir da nach rechts weitergehen, überqueren wir nach einigen Metern die Kreisstraße und folgen der Zufahrt zum Friedhof.

 

Die Besucher der Auferstehungsfeier am Friedhof warteten am Ostersonntag, 21. April, mit dem Posaunenchor auf die Wanderer. Mit einer Osterandacht, dem Klang der Posaunen und Trompeten und vielen Gläubigen wurde das Fest bei herrlichem Sonnenschein zu einem besonderen Erlebnis.

 

Die Vorfreude auf ein kräftiges Osterfrühstück im Gemeindezentrum "Pimmlerhaus" ließ die Herzen höher schlagen.

Es begann um 8.00 Uhr ein großer Andrang auf das Frühstücksbuffet, so dass der Saal schnell gefüllt war.

 

Das Pimmlerhaus leerte sich und fleißige Helferlein sorgten dafür, dass alles wieder seine Ordnung fand.

 

Um 9.30 Uhr gab es die Möglichkeit in St. Michael den Ostergottesdienst mit Vikarin Melanie Wißmüller, Orgel und Posaunenchor zu besuchen.

 

Osteraugen
suchen Dich nicht bei den Toten,
sie finden Dich, wo das Leben ist.
Osteraugen
sehen hinein in die tod-ernste Welt
und stecken sie mit Osterlachen an.
Osteraugen
erkennen Dich in den Gesten
der Menschlichkeit mitten im Alltag.
Osteraugen
weisen den Weg
von den Wunden der Liebe
zu den Wundern der Liebe.
Osteraugen
werfen ihr Licht dorthin,
wo sich Neues auftut.
Osteraugen
blicken zum anderen Ufer,
wo Du auf uns wartest,
um uns zu sättigen
mit Dir selbst.

(Hildegard Nies)

 

 Fotos: Stefan Müller, Erika Gstaiger