Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...

St. Martin in St. Michael ...

Jedes Jahr am 11. 11. wird das Fest des Hl. Martin gefeiert. Am Freitag, 8. November 2019 kamen die Kinder des Montessori-Kinderhauses in
St. Michael vorbei und feierten mit Pfr. Daum und ihren Familien das Martinsfest.



„Es war einmal ein Soldat, der hieß Martin. Er reitet auf einem Pferd. Es schneit. Martin trägt einen Helm und ein Schwert. Es ist dunkel. Der Wind bläst ihm kalt ins Gesicht. Er hat einen warmen, roten Mantel an.

Am Stadttor sitzt ein armer Mann im Schnee, der kein Zuhause hat. Er ist ein Bettler. Er friert. Er hat Hunger. Er ist in Lumpen gekleidet. Der Bettler ruft: „Helft mir!“

Da kommt Martin und hält sein Pferd an. Er bleibt beim Bettler stehen.

Martin zieht sein Schwert und teilt den dicken, roten Mantel in zwei Teile. Er gibt dem Bettler eine Hälfte. Die andere Hälfte behält er selbst. Der Bettler ist froh und friert nicht mehr.



Da beschließt Martin, nicht mehr Soldat zu sein. Er legt sein Schwert und seinen Helm ab. Er will den Menschen Gutes tun und der Kirche dienen.

Martin wurde Bischof und hat vielen Menschen geholfen. Deshalb feiern wir heute noch das St. Martinsfest mit Laternen und Lichterumzügen."

 

... brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Text und Fotos: Erika Gstaiger