Aussegnungshalle

 

Verwenden Sie dafür folgenden Link:

https://secure.spendenbank.de/form/3349/?langid=1&verwendungszweck=24535&vz_solo=1

 

 

Die alte Leichenhalle auf dem Friedhof bei Sankt Stephan ist marode und in Teilen sogar baufällig. Das Gemäuer entspricht nicht mehr den heute üblichen Anforderungen an eine neuzeitliche Trauerkultur und zwar weder baulich noch ästhetisch. Auch die vorhandenen sanitären Anlagen sind nicht mehr zeitgemäß.


Der Gottesacker befindet sich seit jeher in der Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Und die will jetzt mit erheblichen Kostenaufwand eine neue Aussegnungshalle bauen. „Das Bestattungswesen ist nach dem Gesetz eine kommunale Pflichtaufgabe“ betont Bürgermeister Hans Wittauer. Die Kirchengemeinde übernehme dankenswerter Weise, so der Rathauschef, den Betrieb der Friedhofsanlage und damit auch die Trägerschaft der neuen Aussegnungshalle. Den Neubau unterstützt der Markt Weidenberg daher mit einem Zuschuss von 250 000 Euro. Auch das evangelische Dekanat Bayreuth-Bad Berneck hat eine Beteiligung an den Baukosten in Höhe von 30 000 Euro zugesagt.

Dennoch muss die Kirchengemeinde mit ihren rund 2600 Konfessions-angehörigen einen Kredit von 130 000 Euro aufnehmen. Um die nicht durch Beihilfen gedeckten Kosten zu stemmen,  ist die Kirchengemeinde auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, schließlich steht der Friedhof allen Einwohnern  und Konfessionen zur Verfügung.

So nimmt das Pfarramt am Gurtstein ab sofort Spenden in bar entgegen.
Auch Einzel- und Dauerspenden auf das Konto
DE 53 7806 0896 0008 7618 25 der Kirchengemeinde bei der VR-Bank Bayreuth sind möglich.
Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig.


Die neue Aussegnungshalle (derzeit im Plan befindlich) besteht aus drei Baukörpern. Der erste, kleinere Gebäudeteil ist mit einer Kühlung für bis zu drei Särgen ausgestattet (links). Im rechten Gebäudeabschnitt sind die sanitären Anlagen untergebracht, ferner eine kleine Sakristei und ein Lager für Gerätschaften.

 

Die derzeitige Leichenhalle

 

Im neuen Aussegnungsraum, der in der Mitte entstehen soll, werden 25 Sitzplätze geschaffen. Damit, so heißt es, sind auch Trauerfeiern im kleineren Kreis möglich. Um den Raum möglichst leicht und luftig zu gestalten, würden Holz und Glas verwendet.

 

Die Planung der neuen Aussegnungshalle macht Fortschritte. Die Baugenehmigung durch das Landratsamt Bayreuth und die kirchenaufsichtliche Genehmigung für den Bau wurden erteilt.
Bei der Erstellung der Baustatik kam es über den Sommer zu erheblichen Verzögerungen. Vom Boom am Bau sind nämlich nicht nur die Handwerksbetriebe betroffen, sondern auch die Menschen, die für Planungen zuständig sind, wie zum Beispiel Statiker. Ohne statische Berechnungen ist aber eine Ausschreibung der Gewerke nicht sinnvoll. Nun liegen diese Berechnungen vor und es geht weiter.
Im November wurde außerdem eine Beprobung der alten Leichenhalle vorgenommen, denn vor dem Abriss muss klar sein, wie der Bauschutt zu entsorgen ist.
Laut Auskunft des Architekten, Herrn Krausch, kann es im neuen Jahr mit dem Abriss losgehen. Wir sind sehr zuversichtlich, 2020 die neue Aussegnungshalle in Betrieb nehmen zu können. Wir bitten um Verständnis und danken für alle Geduld – und vor allem für alle finanzielle Unterstützung, auf die die Kirchengemeinde für dieses Projekt nach wie vor angewiesen ist.