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der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weidenberg.
Weidenberg in Oberfranken, nahe Bayreuth, wird als das Tor zum Fichtelgebirge bezeichnet. Der Marktflecken teilt sich in den Untermarkt und den Obermarkt.
Auf diesem befindet sich unsere Markgrafenkirche St. Michael. Weithin sichtbar,
auf dem Gurtstein gelegen, prägt sie das Ortsbild.
Auf dieser Seite finden Sie unsere aktuellen Nachrichten und Fotos.

Für die Kirchenvorstandswahl im Oktober werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.
Am 21. Oktober 2018 werden in ganz Bayern neue Kirchenvorstände gewählt, auch in unserer Kirchengemeinde Weidenberg. Damit es eine Wahl geben kann, werden seit März Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Am 11. Juni 2018 läuft die Frist für die Suche ab. Danach stellt der Vertrauensausschuss den endgültigen Wahlvorschlag auf.

Es ergeben sich folgende Termine:
20. Mai    Zweite Kanzelabkündigung mit dem vorläufigen Wahlvorschlag.
11. Juni    Letzte Frist für die Nachbenennung von Kandidaten.
17. Juni    Dritte Kanzelabkündigung mit dem endgültigen Wahlvorschlag.
Die Wahlvorschläge können dann in den Schaukästen nachgelesen werden. Die Vorstellung der Kandidaten erfolgt im nächsten Gemeindebrief.

Und wie wird gewählt?
Die Wahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt, alle Wahlberechtigten erhalten bis Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder im Wahllokal vor Ort ihre Stimmen abgeben.
Wer darf eigentlich wählen?
Jedes Gemeindeglied ab 14 Jahren, wenn er bzw. sie konfirmiert ist. Sonst ab 16 Jahren. Das Wahlalter ist auf 14 festgelegt, weil unsere Jugendlichen mit der Konfirmation alle Rechte und Pflichten bekommen. Und zu den Rechten gehört eben auch das demokratische Recht zu wählen. Wählbar ist man ab 18 Jahren, eine Berufung ist bereits ab 16 Jahren möglich.
Warum lohnt es sich zu kandidieren?
Wenn das Herz für die unterschiedlichen Anliegen der Kirchengemeinde schlägt, dann kann ich im Kirchenvorstand mit beraten, entscheiden, arbeiten und für die großen Ziele und Visionen einer christlichen Gemeinde Verantwortung übernehmen. Dabei lerne ich auch für mich selber eine Menge dazu.
Was macht ein Kirchenvorstand?
Der Kirchenvorstand ist eine evangelische Spezialität. In ihm beraten und entscheiden gewählte Gemeindemitglieder gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin auf Augenhöhe. Es geht um die Leitung der Kirchengemeinde - und das ist ein weites Feld. Es geht um Gebäude und Finanzen, Mitverantwortung beim Gottesdienst und dem Angebot der Gemeinde, das Personal, um die Auswahl eines Pfarrers/einer Pfarrerin, und um die geistliche Gesamtverantwortung.
Gibt es eine Altersgrenze nach oben für Kandidaten?
Nein, davon halte ich wenig. Die Mischung macht´s: Es braucht die erfahrenen Ehrenamtlichen genauso wie Menschen mit frischen Ideen. Und wer sagt denn, dass Ältere nicht auch unkonventionell und innovativ sein können?
Sind Kirchenvorsteher auch bei den Sitzungen in der Dekanatssynode dabei?
Aus den Kirchenvorständen werden Mitglieder in die Dekanatssynode und in den Dekanatsausschuss delegiert und gewählt. Dort tragen sie Verantwortung auf der nächsthöheren Ebene. Außerdem wählen alle ca. 12.000 Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen in Bayern die Landessynode, das "Parlament" der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie ist Teil der Kirchenleitung, verabschiedet Gesetze und wählt den Landesbischof.

 

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